Bun­des­re­gie­rung zum El­be­aus­bau

Bun­des­re­gie­rung zum El­be­aus­bau

9. Oktober 2017

Ein Aus­bau der Elbe, der aus­schließ­lich der Ver­bes­se­rung der Ver­kehrs­ver­hält­nis­se dient, soll auch künf­tig nicht statt­fin­den. Dies geht aus ei­ner Ant­wort der Bun­des­re­gie­rung un­ter Be­zug­nah­me auf das Ge­samt­kon­zept Elbe auf eine An­fra­ge der Grü­nen im Bun­des­tag her­vor. Das Pi­lot­pro­jekt Klö­den sol­le zü­gig um­ge­setzt wer­den, um ei­nen ers­ten Schritt zum Ent­ge­gen­wir­ken der Ero­si­on un­ter Ein­be­zie­hung öko­lo­gi­scher Ver­bes­se­run­gen zu er­zie­len. Das Plan­fest­stel­lungs­ver­fah­ren wer­de der­zeit vor­be­rei­tet und im An­schluss be­glei­tet. Für die Rest­stre­cke soll nach An­ga­ben der Re­gie­rung zu­nächst eine Vor­un­ter­su­chung be­an­tragt wer­den. Dar­über hin­aus wer­de, so heißt es in der Ant­wort, ab­ge­lei­tet aus dem The­men­feld “Zu­kunfts­be­trach­tun­gen” im Elbe-Ge­samt­kon­zept, eine wis­sen­schaft­li­che Un­ter­su­chung be­auf­tragt, ob und wie sich ein Ero­si­ons­stopp in ei­nem na­tür­li­chen Ge­wäs­ser, wel­ches im­mer ei­ner na­tür­li­chen Ero­si­on un­ter­lie­ge, rea­li­sie­ren las­se. Die Er­kennt­nis­se sol­len im Rah­men des An­schluss­pro­zes­ses im Dia­log be­wer­tet und ent­spre­chen­de Maß­nah­men ab­ge­stimmt wer­den. (FS)

 

 

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