Rhein­schiff­fahrt trägt zur Auf­recht­erhal­tung des Gü­ter­ver­kehrs bei

Rhein­schiff­fahrt trägt zur Auf­recht­erhal­tung des Gü­ter­ver­kehrs bei

8. September 2017

Durch die voll­stän­di­ge Sper­rung der Gü­ter­bahn­stre­cke auf der Ma­gis­tra­le Karls­ru­he – Ba­sel we­gen ei­ner Gleis­ab­sen­kung bei Ras­tatt, sind Lo­gis­ti­ker und Wirt­schaft vor­aus­sicht­lich bis zum 7. Ok­to­ber 2017 auf Um­we­ge an­ge­wie­sen. Um den Gü­ter­ver­kehr zwi­schen Nord­ita­li­en, der Schweiz und den Nord­see­hä­fen si­cher­zu­stel­len, sind nun ver­stärkt al­ter­na­ti­ve Ver­kehrs­trä­ger ge­fragt. Ne­ben weit­räu­mi­gen Um­fah­run­gen über an­de­re Bahn­stre­cken spielt hier auch der Bin­nen­schiff­fahrt auf dem Rhein eine wich­ti­ge Rol­le. Eine Ver­la­ge­rung der Gü­ter von der Schie­ne auf die­se in­ter­na­tio­na­le Was­ser­stra­ße kann die pre­kä­re Si­tua­ti­on er­heb­lich ent­schär­fen, so das WSA Frei­burg in ei­ner Mit­tei­lung. „Im Ge­gen­satz zu Stra­ßen und Schie­nen ver­fügt die Rhein­schiff­fahrt heu­te und auch in Zu­kunft über er­heb­li­che Ka­pa­zi­täts­re­ser­ven und kann deut­lich zur Ent­las­tung von Schie­ne und Stra­ße bei­tra­gen – in der der­zei­ti­gen Not­si­tua­ti­on - aber auch im All­tag”, teilt das WSA mit. Die Bin­nen­schiff­fahrt hat im Rhein­kor­ri­dor ei­nen Mo­dal Split von 16-18 %. (FS)

Foto: BAW

 

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