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Mindestsprachkenntnisse in der Diskussion

Nach Prüfung des Entwurfs einer so genannten RIVERSPEAK, den einige ausländische Binnenschifffahrtsschulen an die Zentralkommission für die Rheinschifffahrt (ZKR) gesandt haben, hat die ZKR festgestellt, dass das Dokument sehr umfangreich ist und es u.a. für Schiffsführer mit Schwierigkeiten verbunden sein wird, sich alle 795 im Vorschlag zu RIVERSPEAK enthaltenen Redewendungen zu merken. Außerdem finden sich nach Ansicht des BDB zu viele maritime Einflüsse in dem Entwurf. Die ZKR diskutiert jetzt 41 thematisch klar gegliederte Redewendungen, die aus Sicht vieler Experten für den Binnenschifffahrtsfunk sprachlichen Mindestanforderungen entsprechen und alle für die Binnenschifffahrt sicherheitsrelevanten Situationen abdecken. Der BDB beteiligt sich intensiv an der Diskussion, die sicher noch einige Zeit benötigt. Dabei ist nicht außer Acht zu lassen, dass zum Beispiel auf dem Rhein nach der international akzeptierten Polizeiverordnung bei Verständigungsschwierigkeiten die deutsche Sprache zu verwenden ist. (FS)