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Steigendes Güteraufkommen auf der Mosel

Mit insgesamt 10,8 Mio. Gütertonnen ist das Transportaufkommen auf der Mosel im Jahr 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 10 % gestiegen. Die Marke von 10 Mio. t wurde damit wieder deutlich überschritten. Das teilten die WSÄ Koblenz und Trier mit. Der stärkste Anstieg wurde in der der 2. Jahreshälfte 2017 verzeichnet, da die Vorjahreshälfte durch das lang anhaltende Niedrigwasser gekennzeichnet war, welches dazu führte, dass die Schiffe vom Rhein aus kommend die Fahrrinnentiefe der Mosel von 3,0 m nicht voll ausnutzen konnten. Weiter rückläufig sind Güter aus der Montanindustrie. Bestanden in 2013 noch 38 % der transportierten Güter auf der Mosel aus Braunkohle, Steinkohle und Koks, lag dieser Anteil am Gesamttransport im Jahr 2017 noch bei 22 %. Einen Zuwachs von über 800.000 Gütertonnen konnten hingegen die transportierten Erze und Metallabfälle verbuchen. Besonders stark wuchs der Containertransport. Erstmals wurde die 20.000-TEU-Marke überschritten und mit 21.685 TEU ein Anstieg von knapp 15 % erzielt. Die Anzahl der auf der Mosel verkehrenden Tagesausflugs- und Kabinenschiffe bewegte sich auf Vorjahresniveau: Rund 3.900 Mal wurden in Zeltingen zu Berg und zu Tal Schiffe der „Weißen Flotte“ geschleust. Dabei hätten, so die Ämter weiter, die bereits fertiggestellten 2. Kammern in Fankel und Zeltingen die Wartezeiten deutlich reduziert. (FS)