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Marktbeobachtung 2013 für die europäische Binnenschifffahrt

131021 Rhenus

Auf dem gesamten Rhein, von Basel bis Rotterdam, werden etwa mit rund 330 Mio. t 2/3 der auf europäischen Binnenwasserstraßen beförderten Gütermengen transportiert. Die in der EU-27 beförderte Menge beträgt knapp 500 Mio. t. Die auf dem traditionellen Rhein (von Basel bis zur deutsch-niederländischen Grenze) im Jahr 2012 beförderte Menge nahm von 187 Mio. t (2011) auf 188,7 Mio. t (2012), und damit um knapp 1 % zu. Es lässt sich in positiver Hinsicht feststellen, dass der Rheinverkehr in jedem Jahr seit 2009 gewachsen ist. Allerdings sind die Zuwächse, die es in 2010, 2011 und in 2012 gab, relativ verhalten. In jedem Fall haben sie nicht ausgereicht, um den Stand des Jahres 2008 wieder zu erreichen. In diesem Jahr betrug der traditionelle Rheinverkehr noch 207,5 Mio. t.

Das geht u.a. aus dem aktuellen Marktbeobachtungsbericht der ZKR für die europäische Binnenschifffahrt hervor, der sich mit der Situation von Angebot und Nachfrage und der Situation am Arbeitsmarkt im Jahr 2012 und mit einem Ausblick auf 2013 befasst und erwartungsgemäß eine eher schwierige Marktsituation konstatiert. Bemerkenswert sind auch die Ausführungen der ZKR zur Entwicklung des sog. modal split: Mit mehr als 300 Mio. t pro Jahr und einem Modal Split Anteil von knapp 37 % sind die Niederlande sowohl beim absoluten Beförderungsvolumen, als auch beim Modal Split Anteil, in Europa führend. Auch in Belgien wird mit einem Modal Split Anteil von 18,5 % ein sehr hoher Wert erreicht. In beiden Ländern war für die letzten vier Jahre ein ansteigender Trend beim Modal Split Anteil der Binnenschifffahrt festzustellen.“ (js)

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